Kernspintomographie / Magnetresonanztomographie (MRT)

siemens-3-Tesla-Magnetom-Verio--mrt-radiologische-allianz-2Die Magnetresonanztomographie (MRT) wird auch Kernspintomographie genannt. Sie ist ein bildgebendes Verfahren, das vor allem in der medizinischen Diagnostik zur Darstellung von Struktur und Funktion der Gewebe und Organe im Körper eingesetzt wird.

Die MRT arbeitet mit elektrischen und magnetischen Feldern. Es werden Hochfrequenzimpulse (Radiowellen) eingesetzt, die im menschlichen Körper Atome mit ungerader Massenzahl (Dipole) anregen, sie also in Schwingung bringen. Unterschiedliche Gewebearten haben unterschiedliche sog. Relaxionszeiten. So werden Kontraste zwischen den Organen und Geweben sichtbar.

Auf Schichtaufnahmen, die den menschlichen Körper in jeder beliebigen Ebene abbilden können, werden sämtliche Organe mit einer hohen Detailerkennbarkeit dargestellt und mögliche krankhafte Veränderungen erkannt.

Das Verfahren kommt ganz ohne Röntgenstrahlen aus. Dennoch darf es in Deutschland nur von Radiologen eingesetzt werden.